In Alsdorf wird in zentraler Lage auf einem knapp 2000 Quadratmeter großem Baugrundstück Ecke Konrad-Adenauer Allee und Steigerweg ein neues augenärztliches Zentrum entstehen. Es ist die erste Ansiedlung auf dem Annagelände.
Der erste Spatenstich erfolgte bereits in dieser Woche (16. Januar), die Fertigstellung ist für das Jahresende geplant.
Bürgermeister Alfred Sonders begrüßt die Millioneninvestition: „Das Annagelände bietet die perfekten Rahmenbedingungen für ein solches Vorhaben und ergänzt das gute medizinische Angebot in unserer Stadt hervorragend.“ Die Lage ist geprägt durch den nördlich angrenzenden neugestalteten Anna-Park, der mit seinem markanten Wahrzeichen, dem alten Förderturm, in Sichtweite des neuen Gebäudes liegt.
Die fußläufige Nähe zum Alsdorfer Zentrum mit Fußgängerzone sowie zu dem in unmittelbarer Nähe liegenden Haltepunkten des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV), bietet einen großen Standortvorteil im Hinblick auf die Erreichbarkeit dieses neuen Augenarztzentrums.
Auf dem Grundstück angeordnete Stellplätze ermöglichen zusätzlich die komfortable Anreise mit dem eigenen PKW.
Nutzer des neuen Augenzentrums sind Professor Dr. Claudia Redbrake und Professor Dr. Oliver Arend, die auf 660 Quadratmetern reiner Nutzfläche mit einem Team aus ca. 20 Mitarbeitern neben einer kassenärztlichen und privaten Praxis auch einen integrierten Operationsbereich anbieten werden. Durch das große diagnostische und operative Spektrum des Augenzentrums mit einem Einzugsbereich weit über die Grenzen Alsdorfs hinaus ist die verbesserte Anbindung von großem Vorteil für die Patientenversorgung.
Ihre bereits sehr erfolgreich geführte Augenarztpraxis befindet sich seit vielen Jahren am Standort Alsdorf in der Cäcilienstrasse.
Der nun begonnene 2-geschossige Neubau (3.700 Quadratmeter Bruttorauminhalt) stellt sich mit klarer Gebäudeform und zurückhaltenden Materialien und Farben dar und spiegelt mit seiner Frontfassade, die mit gebrannten dunkelroten Ziegeln ausgeführt wird, den historischen Standort der typischen ehemaligen Zechen-Ziegelarchitektur wieder.
Die Gebäudestruktur wird gekennzeichnet durch einen vorgelagerten Erschließungsbaukörper (Ziegelfassade) sowie ein, durch eine Glasfuge getrennten, ergänzenden Baukörper, der die Praxisbereiche beinhaltet (hellgraue Putzfassade).
Bei der spannenden Planungsaufgabe galt es für die Generalplaner der Carpus + Partner AG (Aachen) zu berücksichtigen, dass die medizinische Infrastruktur des neuen Gebäudes eine bestmögliche individuelle medizinische Versorgung der Patienten ermöglicht.
Die Carpus+Partner AG, die sich bereits seit vielen Jahren mit der Entwicklung und Realisierung von Gebäuden aus dem Life Science Bereich und dem Gesundheitswesen einen Namen gemacht hat, entwickelte eine klare Gebäudestruktur, die eine gute Orientierung der Patienten ermöglicht und die funktionalen Abläufe des Praxisalltags einwandfrei abbildet.
Durch ein modulares Ausbauraster wird Flexibilität gewährleistet, so dass auf Umstrukturierungen oder eine spätere Umnutzung problemlos reagiert werden kann.
An der Planung beteiligt waren u.a. auch die Fa. Stappen aus Viersen und die Fa. Everhartz aus Alsdorf, die die Ausstattung der späteren Praxisräume konzipieren und ausführen werden.
Dieses Projekt wurde durch die Wirtschaftsförderung des Kreises Aachen, Dr. Axel Thomas, initiiert und bis zum heutigen Zeitpunkt in allen Planungsschritten unterstützend beraten.
„Ein gutes Beispiel“, so Dr. Axel Thomas, „wie lokale planerische Kompetenz und unternehmerische Ideen zu einer Verbesserung der Lebensqualität in Alsdorf und Umgebung beitragen.“